Ich atme ein, ich atme aus – ich atme ein, ich atme aus

Alleine beim Lesen dieser Worte wird sich bei den einen oder anderen die Atmung verändern, meist vertiefen oder verlangsamen. Durch das Lenken der Aufmerksamkeit auf unsere Atmung verursachen wir oft schon eine Veränderung.

Denn: Der Atem ist mit unseren Gefühlen und Empfindungen verbunden Sicher haben Sie schon gemerkt, dass Sie in Situationen, in denen Sie stark gefordert sind, unwillkürlich den Atem anhalten oder flach atmen.

Im Yoga gilt der Atem als der direkte Zugang zum Geist, als Verbindung zwischen Körper und Geist.

In den ersten Jahren meiner Yogapraxis, ist es mir sehr schwer gefallen, mich auf meinen Atem zu konzentrieren. Typische Yoga Atemübungen, wie das Zählen der Atemzüge oder die Verlängerung der Atempausen, haben mir oftmals Unruhe oder Unwohlsein verursacht.

Ich dachte, dass es irgendwann besser werden würde und ich nur regelmäßig genug üben müsste. Erst in der Yogatherapie Ausbildung habe ich erfahren dürfen, dass Atem, in Atemübungen und während der Asana Praxis angenehm und sanft bleiben darf.

Das versuche ich auch meinen Yogateilnehmern, durch Tönen oder kurzen Mantren chanten zu vermitteln. Auf spielerische Art und Weise den Atem hörbar werden lassen, hilft vielen Menschen ihren Atem als angenehm und leicht zu erfahren und dadurch zu mehr innerer Ruhe zu gelangen.